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Historisches Gespräch: Was wäre wenn?
24. Februar 2026, 19:30–22:30

Was wäre wenn? – Nicht verwirklichte Idealpläne für das Stift Seitenstetten
Was wäre aus dem Stift Seitenstetten geworden, wenn nicht nur einer, sondern viele große Entwürfe Wirklichkeit geworden wären?
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtete Joseph Munggenast das Stift Seitenstetten nach einem umfassenden Idealplan weitgehend neu – und bemerkenswerterweise gelang es, dieses Bauvorhaben auch vollständig umzusetzen. Doch Munggenast war weder der erste noch der letzte, der visionäre Pläne für das gesamte Kloster oder einzelne seiner Bauteile entwickelte.
Architekten wie Zoardi, Hefele und Meißl sowie der im 18. Jahrhundert in nahezu allen Belangen tätige P. Joseph Schaukegl entwarfen ambitionierte Konzepte für das Stift, die Stiftskirche und weitere Bereiche. Diese Pläne wurden nie realisiert – doch was wäre gewesen, wenn?
Andreas Gamerith (Kunsthistoriker und Stiftsarchivar von Zwettl) und Markus Bürscher (Stiftsarchivar von Seitenstetten) präsentieren ausgewählte Entwürfe im Original und nehmen sie gemeinsam unter die Lupe. Im Dialog werden die historischen, künstlerischen und funktionalen Hintergründe beleuchtet und die nicht verwirklichten Ideen in ihren zeitgenössischen Kontext eingeordnet.
Eine Einladung zu einem gedanklichen Experiment zwischen Architekturgeschichte und klösterlicher Baukultur.
Dienstag, 24. Februar 2026, 19:30 Uhr im Maturasaal